Die finanzielle Struktur eines Lieferrestaurants unterscheidet sich deutlich von einem klassischen Restaurant. Die Einnahmen kommen verzögert an, die Marge ist geringer und die Kosten sind anders verteilt.
Die Einnahmen: Die Plattformen zahlen in der Regel jede Woche mit einer Verzögerung von 7 bis 14 Tagen. Bei einem monatlichen Umsatz von 15.000 EUR erhalten Sie nach Provisionen etwa 10.000 bis 11.000 EUR. Planen Sie Ihre Liquidität entsprechend.
Die Fixkosten: Miete, Strom, Ausstattung, Software-Abonnements. Bei einer reinen Lieferküche (Dark Kitchen) liegen sie 40 bis 60 % niedriger als bei einem Restaurant mit Sitz.
Die variablen Kosten: Zutaten (25-30 % des Umsatzes), Verpackungen (3-5 % des Umsatzes), Provisionszahlungen an Plattformen (25-30 % des Umsatzes), Arbeitskräfte (25-30 % des Umsatzes). Die Gesamten variablen Kosten machen 80-95 % des Umsatzes aus.
Der Nettogewinn bei der Lieferung beträgt typischerweise 5 bis 15 %. Das ist unterhalb des klassischen Restaurants (10-20 %), aber mit deutlich geringeren Anfangsinvestitionen.
Das Startkapital für eine Lieferaktivität, die auf einem bestehenden Restaurant basiert: 2.000–5.000 EUR (Initialverpackungen, Fotos, Werkzeuge). Für eine Dark Kitchen von Grund auf: 15.000–40.000 EUR.
Erstellen Sie eine monatliche Prognose mit 3 Szenarien (pessimistisches, realistisches, optimistisches) und verfolgen Sie diese. Passen Sie jede Monatsperiode an den tatsächlichen Ergebnissen an.
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