Das digitale Menü hat sich seit 2020 explosionsartig entwickelt und wird immer reicher. Im Jahr 2026 ist es nicht mehr nur ein QR-Code, der das Papier-Menü ersetzt: es ist ein Marketinginstrument, zur zusätzlichen Verkauf und zur Analyse des Kundenverhaltens. Restaurants, die digitale Menüs nutzen, berichten durchschnittlich von einer Umsatzsteigerung von 18 % im Durchschnittswert im Vergleich zu statischen Menüs, dank automatischer Vorschläge, animierten Bildern und Personalisierung.
Die aktuell angesagteste Tendenz ist die Echtzeit-Personalisierung. Digitale Menüs können jetzt Vorschläge je nach Uhrzeit (Schnellimbiss zum Mittagessen am Mittag, umfangreichere Karte am Abend), Wetter (warme, tröstende Gerichte bei kaltem Wetter, Salate und frische Speisen im Sommer) oder sogar der Bestellhistorie des Kunden (für Stammgäste mit einem treuen Konto) anzeigen. Diese Personalisierung erhöht die Relevanz der Vorschläge und die Conversion-Rate.
Zweite Tendenz: Menüs mit kurzen Videos. Statt einem einfachen Foto kann eine 5- bis 10-sekündige Video, das die Zubereitung eines Gerichts oder seinen visuellen Ablauf zeigt, die Klicks auf dieses Gericht um 40 bis 60 % erhöhen. Plattformen wie Fooderise oder digitale Menütools wie Flipdish beginnen, diese Funktion zu integrieren. Die Produktionskosten für ein kurzes Kochvideo sind jetzt erschwinglich: ein Smartphone und ein gutes Licht reichen aus.
Dritte Tendenz: Integration von Allergenen und Ernährungspräferenzen. Im Jahr 2025 achten Konsumenten zunehmend darauf, was sie essen. Ein digitales Menü, das nach Diät (vegetarisch, vegan, glutenfrei, halal, koschere) filtert und die Allergene jedes Gerichts übersichtlich anzeigt, ist zur Norm geworden. In Frankreich ist die Kennzeichnung der 14 Hauptallergene seit 2014 obligatorisch, und das digitale Format ist am praktischsten, um dies auf dem neuesten Stand zu halten.
Vierte Tendenz: Automatisierte saisonale Menüs. Restaurants, die ihre Speisekarte regelmäßig (alle 4 bis 6 Wochen) ändern, sehen, dass ihre Kunden häufiger zurückkehren. Ein digitales Menü-Tool mit vorgefertigten saisonalen Vorlagen ermöglicht es, das Angebot schnell zu aktualisieren, ohne von Grund auf neu anzufangen. Einige Tools ermöglichen die Vorprogrammierung von Menüänderungen: Montag, 1. März, 00:01 Uhr, die Winterkarte weicht der Frühlingskarte, automatisch auf allen Plattformen.
Fünfte Tendenz: die Analyse des Verhaltens im Menü. Die fortschrittlichsten digitalen Menüs beinhalten Analysen: Welche Gerichte werden am häufigsten angesehen, welche werden am häufigsten angeklickt, welcher ist der Konversionsgrad von Ansicht zu Bestellung pro Gericht? Diese Daten sind ein Goldfund, um Ihre Speisekarte kontinuierlich zu optimieren. Wenn ein Gericht sehr angesehen, aber wenig bestellt wird, liegt das Problem entweder am Preis, an der Beschreibung oder am Foto. Diese Erkenntnisse ermöglichen schnelle und datengesteuerte Iterationen.
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