Im Büro: Die Brauerei-Pub anglofranzösischer Prägung
Au Bureau ist eine der bekanntesten Ketten im französischen traditionellen Gastronomie-Sektor. Gegründet 1991 von der Bertrand Restauration Gruppe (die später Burger King France wurde), hat sie ein hybrides Konzept zwischen traditioneller Brauerei und anglo-sächsischer Pub geschaffen, das bei seiner Einführung keine Konkurrenz hatte.
1991: Die Entstehung des Konzepts
Das erste Au Bureau eröffnete 1991. Das Konzept: eine Brauerei-Pub, in der man sowohl eine vollständige Mahlzeit (Vorspeise-Hauptspeise-Dessert) zu sich nehmen, ein Bier am Tresen trinken oder ein Sportspiel auf einem großen Bildschirm ansehen kann. Die Speisekarte kombiniert klassische Brauereispezialitäten (Steak, Burger, Salate), Biergerichte (Flamische Carbonade, Muscheln mit Pommes) und Gerichte zum Teilen (Wurstbretter, Fish & Chips).
Die Positionierung ist klar: Alternative zu Fast-Food-Restaurants für eine Zielgruppe, die einen gemütlicheren Rahmen als ein McDonald’s wünscht, aber weniger formell als eine traditionelle Brauerei.
1995-2024: Gezielte Expansion
- 1995: 15 Restaurants
- 2005: 50 Restaurants
- 2015: 80 Restaurants
- 2024: ~90 Restaurants
Die Expansion erfolgt gezielt. Bertrand legt Wert auf operative Qualität und Standort (Innenstadt oder regionale Einkaufszentren mit Außenbereich) anstelle einer massiven Verbreitung.
Unser Tätigkeitsbereich
Unsere SIREN-Basis taggt 29 frankozise lizenzierte Au Bureau Unternehmen, die 56 eröffnete Einrichtungen betreiben, davon 33 geöffnet.
Top 5 Departements
| Rang | Departement | Taggete Unternehmen |
|---|---|---|
| 1 | Seine-Maritime (76) | 2 |
| 1 | Gironde (33) | 2 |
| 1 | Drôme (26) | 2 |
| 4 | Aveyron (12) | 1 |
| 4 | La Réunion (974) | 1 |
Das Au Bureau Netz ist verstreut: es gibt keine sehr starken städtischen Konzentrationen, sondern eine Präsenz in vielen Departements. Dies ist konsistent mit einer Zielgruppe, die “zum Abendessen in der Kleinstadt” geht, anstatt “als Mittagspause in der Großstadt”.
Die Positionierung heute
Au Bureau ist ein einzigartiger Akteur in seinem Segment:
- Brauereiformat unterscheidet sich von Fast-Food-Ketten und Pizzerien
- Gemütliche Atmosphäre orientiert sich mehr an Abenden als an Mittagessen
- Gemischte Speisekarte Brauerei + Pub ermöglicht vielfältige Angebote (8 € für einen Snack bis 25 € für ein komplettes Menü)
- Sportliche Präsenz (Übertragungen, Fan-Zonen)
Die direkte Konkurrenz kommt von anderen Brauereiketten (Buffalo Grill, Hippopotamus, Léon de Bruxelles) anstelle von Fast-Food-Restaurants.
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