Uber Eats und Deliveroo sind die beiden Hauptplattformen für Essenslieferungen in Frankreich. Für einen Gastronom, der sich mit der Lieferung beschäftigen oder seine Online-Präsenz optimieren möchte, ist die Entscheidung, zwischen den beiden (oder beiden) zu wählen, eine Entscheidung, die sich direkt auf den Umsatz und die Rentabilität auswirkt. Dieser Vergleich analysiert die wichtigsten Unterschiede, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen.
Die Provisionssätze beider Plattformen liegen in einem ähnlichen Bereich: zwischen 25 % und 35 % des Auftragswerts (zuzüglich Mehrwertsteuer). Der genaue Satz hängt von Ihrem Bestellvolumen, Ihrer Standort und den gewählten Optionen ab (Lieferung über die Plattform oder durch Ihre eigenen Lieferanten). Uber Eats bietet reduzierte Provisionssätze an, wenn das Restaurant die Lieferung selbst übernimmt (etwa 15 %). Deliveroo bietet ähnliche Bedingungen über sein Angebot Deliveroo Marketplace+ an. In beiden Fällen sind diese Provisionssätze für hochvolumige Marken verhandelbar.
Die geografische Abdeckung ist ein entscheidender Faktor. In Frankreich ist Uber Eats in über 240 Städten präsent, während Deliveroo etwa 170 Städte abdeckt. Wenn sich Ihr Restaurant in einer Mittelstadt befindet, sollten Sie zunächst prüfen, welche Plattform in Ihrer Region verfügbar ist. In den Großmetropolen (Paris, Lyon, Marseille, Bordeaux, Lille) sind beide Plattformen vertreten und liefern sich einen heftigen Wettbewerb, der den Gastronomen zugutekommt.
Marketing-Tools unterscheiden sich deutlich. Uber Eats bietet gesponserte Werbeaktionen (wie Google Ads), Premium-Platzierungen in der App und konfigurierbare Sonderangebote vom Restaurant-Dashboard (Kaufe eins, erhalte einen gratis, kostenloser Versand, Prozentsatzrabatt). Deliveroo bietet ähnliche Tools mit Marketer, seiner integrierten Werbeplattform, die es ermöglicht, Kunden nach geografischer Zone und Bestellhistorie zu segmentieren. Beide Plattformen erheben diese Werbeaktionen zusätzlich zu den Provisionen.
Die Restaurateur-Erfahrung (Dashboard, Tablet, Bestellmanagement) ist leicht anders. Uber Eats bietet eine dedizierte Tablette mit der Uber Eats Manager App, die detaillierte Analysen bietet: Leistung der Gerichte, Stoßzeiten, Kundenzufriedenheitsrate, Vergleich mit ähnlichen Restaurants in Ihrer Region. Deliveroo nutzt Deliveroo Hub, ein Webportal und eine Tablet-App. Die Analysen von Deliveroo sind gut, aber historisch weniger detailliert als die von Uber Eats. Dieser Unterschied verringert sich jedoch mit jeder Aktualisierung.
Die Streitbeilegung ist ein Problem auf beiden Plattformen. Uber Eats und Deliveroo wenden eine sehr kundenfreundliche Rückerstattungsrichtlinie an: Wenn ein Kunde sich über ein fehlendes oder falsches Produkt beschwert, erstattet die Plattform oft automatisch und bucht den Betrag vom Restaurant. Für die Gastronomen können diese unberechtigten Rückerstattungen 3 bis 8 % des Umsatzes auf der Plattform ausmachen. Hier kommen Tools wie Fooderise ins Spiel, die durch die Automatisierung der Einspruchsverfahren gegen missbräuchliche Rückerstattungen mit Fotosbeweisen einen Unterschied machen.
Die Liefergeschwindigkeit und die Qualität der Fahrer variieren je nach Region. Uber Eats verfügt über einen größeren Pool von Fahrern dank seines bestehenden VTC-Netzwerks, was sich in der Regel durch kürzere Wartezeiten bei der Zuweisung eines Fahrers äußert. Deliveroo ist bekannt für eine bessere Ausbildung seiner Fahrer und für geeigneteres Liefermaterial, was sich möglicherweise in einer besseren Qualität bei der Ankunft widerspiegelt. Diese Unterschiede sind jedoch sehr lokal und zeitabhängig.
Für Dark Kitchens und 100% Lieferrestaurants ist die Präsenz auf beiden Plattformen nahezu obligatorisch. Die Diversifizierung der Bestellkanäle maximiert Ihre Sichtbarkeit und reduziert Ihre Abhängigkeit von einer einzelnen Plattform. In diesem Fall ist ein Bestellaggregator unerlässlich, um die Flüsse zu zentralisieren: alle Bestellungen auf einem einzigen Bildschirm empfangen, die Menüs synchronisieren und die Verfügbarkeit in Echtzeit verwalten.
Unsere Empfehlung: Wählen Sie nicht zwischen Uber Eats und Deliveroo, nutzen Sie beide. Die eigentliche Frage ist, wie Sie diese Mehrfachpräsenz effektiv verwalten können. Ein Aggregator wie Fooderise ermöglicht es Ihnen, alle Bestellungen auf einem einzigen Bildschirm zu empfangen, Ihre Menüs auf beiden Plattformen zu synchronisieren, Ihre Leistung mit vereinfachten Analysen zu verfolgen und automatische Rückerstattungen bei Missbrauch anzufechten. Das ist der Schlüssel, um die Lieferung zu einem profitablen Einnahmekanal zu machen.
Letzter Punkt: Verhandeln Sie Ihre Provisionen. Beide Plattformen haben lokale Vertriebsteams, die die Sätze anpassen. Wenn Sie mehr als 50 Bestellungen pro Woche auf einer Plattform generieren, haben Sie Verhandlungsspielraum. Präsentieren Sie Ihre Volumina auf der konkurrierenden Plattform als Argument. Und dokumentieren Sie alles in Ihrem Aggregator, um genaue Daten bei der Verhandlung zu haben.
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