Die Regulierung entwickelt sich rasch: Verbot von Einwegplastik, Pflicht zur Trennung von Müll, erweiterte Haftung des Herstellers. Die Vorbereitung auf diese Veränderungen ist eine Notwendigkeit, keine Option.
Die Kartonbehälter sind 10 bis 20 % teurer als Plastik, haben aber einen großen Marketingvorteil: Kunden nehmen sie als hochwertiger und verantwortungsvoller wahr.
Die Behälter aus Bagasse (Zuckerrohrfaser) sind eine ausgezeichnete Alternative für heiße Speisen. Sie sind hitzebeständig, mikrowellengeeignet und kompostierbar. Die Kosten sind vergleichbar mit hochwertiger Lebensmittelplastik.
Entfernen Sie Plastikbesteck und bieten Sie Holz- oder Bambusbesteck an. Besser noch: fragen Sie den Kunden, ob er Besteck möchte (Abreißkästchen auf Plattformen). 40 % der Kunden essen zu Hause und benötigen es nicht.
Kommunizieren Sie Ihre Verpflichtungen. Fügen Sie eine Nachricht zu Ihrem Beutel oder Ihrer Karte hinzu: “Wir verwenden 100 % kompostierbare Verpackungen.” Das ist ein Verkaufsargument, insbesondere bei jüngeren, städtischen Kunden.
Verhandeln Sie mit Ihren Verpackungsanbietern in großen Mengen. Ab einer Bestellung von 1000 Einheiten sinken die Preise deutlich. Gruppieren Sie sich mit anderen Gastronomen, um Ihre Verhandlungsmacht zu erhöhen.
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