Das Bestellterminal ist in der Schnellrestaurantbranche zu einer unverzichtbaren Ausstattung geworden. Es reduziert Wartezeiten, erhöht den durchschnittlichen Warenkorbwert durch automatisierte Upselling-Funktionen und entlastet das Personal, damit es sich auf die Zubereitung konzentrieren kann. Aber nicht alle Terminals sind gleich. So wählen Sie das richtige aus.
Die Märkte für Bestellterminals in Frankreich werden von einigen großen Akteuren dominiert. Innovorder bietet eine integrierte Lösung in seinem POS-Ökosystem: Das Terminal verbindet sich direkt mit der Kasse, dem KDS und dem Produktionsmanagementsystem. Die Lösung richtet sich heute sowohl an Fast Food, Bäckereien, Snacks als auch an Großküchen – Referenzen wie Paris Baguette, Bagelstein, Big Fernand, Amorino, Capfun oder Class’Croute veranschaulichen diese Vielfalt. Der Herausgeber hat im Jahr 2022 15 Millionen Euro aufgebracht (Bpifrance, Bridgepoint), um die Entwicklung seines Ökosystems zu beschleunigen. Die Terminals unterstützen nativ die wichtigsten dezentralisierten Restauranttickets (Edenred, Swile, Pluxee, UpDejeuner) und Apple Pay / Google Pay Zahlungen. Der Vorteil ist die Konsistenz des gesamten Systems und die zentrale Verwaltung. Der Nachteil ist die Gesamtkosten (oft zwischen 3.000 und 6.000 Euro pro Terminal, inklusive Hardware und Software) und die mit der Vermietung der Hardware in der Regel einhergehende Vertragsbindung.
Biborne ist ein französischer Schauspieler, der sich auf Bestellsysteme für die Gastronomie spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet Bestellsysteme in Form von Wandtabletts oder Standtotems mit einer an das Logo Ihrer Marke anpassbaren Benutzeroberfläche. Der Preis ist wettbewerbsfähig im Vergleich zu Innovorder und die Installation ist enthalten. Biborne zeichnet sich durch seine Flexibilität aus: Die Lösung kann sich mit verschiedenen POS-Systemen aus dem Markt verbinden, wodurch Sie Ihre gesamte Infrastruktur nicht mehr ändern müssen, um Bestellsysteme hinzuzufügen.
Makseb Solutions verfolgen einen anderen Ansatz. Als Spezialist für Ausstattung für die Gastronomie bietet Makseb robuste Touchscreen-Terminals an, die sich für anspruchsvolle Umgebungen (Schnellgastronomie, Food Courts, Kantinen) eignen. Die Hardware ist so konzipiert, dass sie intensiven Gebrauch mit Anti-Reflex-Bildschirmen, integrierten Kartenlesern und einer industriellen Konstruktion unterstützt. Makseb Solutions kann mit verschiedenen Softwarelösungen kombiniert werden, was eine große Freiheit bei der Auswahl bietet.
Bevor Sie eine Kasse auswählen, sollten Sie zunächst Ihre tatsächlichen Bedürfnisse bewerten. Wie viele Bestellungen bearbeiten Sie pro Tag? Wenn Sie weniger als 100 Bestellungen pro Tag haben, ist eine Kasse möglicherweise nicht rentabel. Über 150 Bestellungen rechtfertigt die Investition voll und ganz. Berechnen Sie die Rendite auf Investition unter Berücksichtigung der Steigerung des Warenkorbwertes (im Durchschnitt um 15 bis 25 % mehr über eine Kasse als über eine Kasse) und der Reduzierung des Personals im Geschäft, das erforderlich ist.
Das Format der Kioske ist eine wichtige Wahl. Stehende Kioske (Bildschirme 22 bis 32 Zoll) eignen sich ideal für Restaurants mit ausreichend Platz. Wandkioske oder wandmontierte Tablets sind für kleinere Flächen geeignet. Einige Gastronomiebetriebe setzen auf Tischkioske (eingebettete Tablets) für die Bestellung am Tisch, obwohl dieser Format weniger verbreitet ist, insbesondere im Fast-Food-Bereich.
Die Integration mit Ihrem bestehenden System ist entscheidend. Ihre Kasse (POS), Ihr Küchenanzeigesystem (KDS) und idealerweise Ihr Bestellaggregat müssen mit der Konsole kommunizieren. Wenn Sie Fooderise zur Zentralisierung Ihrer Lieferbestellungen verwenden, stellen Sie sicher, dass die gewählte Konsole sich in den gleichen Workflow integrieren kann. Ziel ist es, einen einheitlichen Überblick über alle Bestellungen zu haben, unabhängig davon, ob sie von der Konsole, der Kasse, der Webseite oder den Lieferplattformen stammen.
Die Zahlung ist ein sensibles Thema. Ihre Geldautomat muss Kreditkarten (kontaktlos bevorzugt), bargeldlose Gutscheine und idealerweise mobile Zahlungen (Apple Pay, Google Pay) akzeptieren. Überprüfen Sie die Gebühren für jede Transaktion und die Auszahlungsverzögerung. Einige Lösungen erheben zusätzliche Transaktionsgebühren für Bargeldautomatenabhebungen, was Ihre Marge schmälert.
Wartung und Support sind oft vernachlässigte Kriterien. Ein defekter Mast während der Mittagszeit ist ein unmittelbarer Verlust. Bevorzugen Sie Lieferanten, die ein SLA (Service Level Agreement) mit schneller Reaktionszeit anbieten. Fragen Sie auch, wie Software-Updates verwaltet werden und ob diese remote oder eine Vor-Ort-Intervention erfordern.
Denke abschließend an die Benutzererfahrung. Die Kasse muss für einen Erstnutzer intuitiv sein. Die Benutzeroberfläche muss klar sein, die Produktfotos ansprechend und der Bestellablauf reibungslos (weniger als 3 Bildschirme zwischen Startseite und Bezahlung). Teste die Kasse unter realen Bedingungen, bevor du deine Entscheidung bestätigst. Eine hohe Abbrecherquote an der Kasse ist oft ein Zeichen für eine schlecht gestaltete Benutzeroberfläche.
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